Büro- und Verwaltungsgebäude Stadtwerke Bochum

Planung: 2002 - 2003

Fertigstellung: 2004

Architekt und Generalplaner:
Gatermann + Schossig Bauplanungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln, www.gatermann-schossig.de

Bauherr: Stadtwerke Bochum

BGF: 21.300 m²
BRI: 80.300 m³
Bauvolumen: ca. 38 Mio. EUR

 







Das Büro- und Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Bochum am Ostring im Stadtzentrum von Bochum besteht aus einer 5-geschossigen Randbebauung mit Überdachtem Innenhof (Atrium), einem 17-geschossigen Hochhausturm und einer 2-geschossigen Tiefgarage.

Erbrachte Leistungen: Lph. 1 – 8 nach § 64 HOAI

 

Besonderheiten der Tragwerksplanung:

 

 

Tiefgründung auf 135 Großbohrpfählen, Länge bis 16,80 m mit Bohrpfahlaktivierung für den Erdwärmeaustausch.

 

 

Lastverteilende Gründungsplatte mit bis zu 1,97 m Dicke unter dem Hochhausturm.

 

 

Unterfangung der Fundamente des Nachbargebäudes im HDI-Verfahren.

 

 

Erschwerte Bauablaufplanung und Baugrubenherstellung aufgrund Einbeziehung des Einflusses auf die naheliegende U-Bahnröhre.

 

 

Decken der Regelgeschosse als Mischsystem aus Flach- und Trägerrostdecke zur oberflächenbündigen Integration von Heizkühldecken-Elementen.

 

 

Stahlverbund-Abfangträger über der stützenfreien Kantine zur Abfangung der Lasten aus 3 Vollgeschossen und der Atriums-Überdachung.

 

 

Flachdecke über der Tiefgarage im Bereiche der Kantine („Rotunde“) mit Abfangung der Lasten aus den aufgehenden Geschossen.

 

 

Gestalterische und wirtschaftliche Optimierungen durch Einsatz von Stahlbeton-Fertigteilen.

 

 

Einsatz von Stahlverbundstützen zur Reduzierung der Stützenquerschnitte in den unteren Geschossen. Ausführung mit ausbetonierten Stahlmantelrohren und einem massiven Rundstahl-Innenkern für die Lastdurchleitung in den Geschossdecken, System Geilinger der Fa. Spannverbund.

 

 

Kreuzweise vorgespannte Trägerrostdecke über dem stützenfreien Besprechungs- und Seminarraum im 4. OG.

 

 

Stahl-Glas-Überdachung des Atriums mit 28,30 x 27,80 m als ebene unterspannte Fläche. Entwicklung eines Knotenpunktes mit Schraubmuffenverbindungen für die Unterspannung des Raumtragwerkes mit folgenden charakteristischen
Merkmalen:

   

Filigran in seiner seitlichen Ansicht und in der Untersicht, wodurch der Knotenpunkt höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt.

   

Einfache Montage vor Ort durch muffenartige Verschraubung der Stäbe mit den Knotenpunkten.

   

Einfache werkseitige Vorfertigung der Knoten durch verschweißte Elemente aus Formstahl S355.

   

Anschluss der Diagonalen mit dem standardisierten System DETAN der Fa. Deha.